Diese Fragen könnten Sie beschäftigen!

Wir haben aus vielen Gesprächen der letzten Wochen die 6 häufigsten Fragen für Sie zusammengefasst.

1. Was haben wir GießhüblerInnen von einem Dorfzentrum wie in der Variante A?

Die Umsetzung von Variante A „Dorfzentrum Neu“ ist ein Gesamtkonzept, bei dem vor allem die Wünsche nach „Betreutem Wohnen“ & „Jungem Wohnen“ aus der Bürgerbefragung umgesetzt werden. Dabei werden die örtlichen Rahmenbedingungen so genutzt, dass ein möglichst hoher Mehrwert für unseren Ort entsteht. Gerade die Schaffung von leistbarem Wohnraum für ältere und junge Menschen, eine Arztpraxis sowie ein Café (samt Postpartner) direkt im Ortskern bringen zusätzliche Lebensqualität.

2. Kann sich die Gemeinde die Variante A überhaupt leisten?

Die Variante A „Dorfzentrum Neu“ baut auf eine budgetschonende Form der Finanzierung. Die Übernahme und der Betrieb des Projekts erfolgt durch eine Baugenossenschaft. Dadurch entsteht für die Gemeinde ein Finanzierungsbedarf von nur 250.000 Euro. Konkret müssen nur die Kindergarten-Außenfläche und die Gestaltung des neuen Dorfplatzes direkt finanziert werden. Die restlichen Investitionen werden durch eine Baugenossenschaft getragen. Im Projekt „Together“ sind aktuell EUR 500.000 als Finanzierung vorgesehen und auch als Liquidität vorhanden. Weitere Geldmittel stehen im angesparten Rücklagenkonto zur Verfügung. Bereits zugesagte Förderungen des Landes sind noch nicht berücksichtigt.

3. Warum bauen wir auf Partnerschaft mit einer Baugenossenschaft?

Voraussetzung für die Wohnformen „Junges Wohnen“ ist laut Landesförderrichtlinien, dass der Bauträger eine Genossenschaft sein muss! Mit einer Baugenossenschaft als Partner ist gewährleistet, dass diese Wohnformen leistbar sind und wertvolle Erfahrungen und Wissen in das Projekt eingebracht werden. Alleine im Bezirk wurden bereits unzählige Projekte mit diesen Wohnformen realisiert. Und diese haben vor allem eines gemeinsam: es gibt keinen Leerstand, die Nachfrage steigt weiterhin!

4. Welche Ausgaben und Einnahmen hat die Gemeinde in den kommenden Jahren bei Variante A?

Die Gemeinde hat für die nächsten 40 Jahre einen Mietvertrag mit stabilen und leistbaren Mietbedingungen. Die Miete wird im Gemeindebudget berücksichtigt. Sie beträgt jährlich 32.000 Euro inkl. aller möglichen laufenden Investitionen. Das bedeutet: In den 40 Jahren investiert die Gemeinde 1.280.000 Euro.
Wichtig! Schon die notwendige Investition für die Sanierung – Variante B – kostet fast das Gleiche!

5. Was passiert mit der Kindergartenfreifläche?

Diese bleibt in ihrer Größe nachweislich erhalten. Eine Neugestaltung ist geplant. Diese soll gemeinsam mit Kindergärtnerinnen, Kindern und Eltern im Detail erarbeitet werden. Die vorliegende Gestaltung, die Variante A beinhaltet, ist lediglich ein Vorschlag.

6. Wir haben zu wenig Parkraum im Zentrum, was kann man hier tun?

Die Variante A berücksichtigt nun zusätzlich eine Tiefgarage mit 28 Stellplätzen. Diese sollen den Mietern des Betreuten und Jungen Wohnen sowie der Gemeinde zur Verfügung stehen. Durch die vielseitige Nutzung des neuen Dorfplatzes entstehen dort 9 öffentliche Stellplätze. Vor dem neuen Multifunktionshaus können weitere 5 Stellplätze geschaffen werden, sodass sich die Anzahl der öffentlichen Parkplätze im Vergleich zum Ist-Stand verdoppelt. In der Variante B bleiben die Stellplätze dort, wo sie jetzt sind, werden aber durch die Verlegung des Gehsteigs sicherer gemacht. Dadurch reduziert sich die Anzahl von 7 auf 6 Parkmöglichkeiten. Weitere Parkraumbewirtschaftung kann nicht geschaffen werden, da der Dorfplatz in Variante B erhalten bleibt.